Hebby Memories

FAQ

Häufige Fragen

Alles Wichtige auf einen Blick. Ihre Frage fehlt? Schreiben Sie uns.

Grundlagen

Was ist Hebby Memories?

Hebby ist ein Langzeitgedächtnis und Second Brain für KI-Agenten wie Claude Code und Codex. Es merkt sich, was Ihr Modell von sich aus nicht wissen kann: Ihre Entscheidungen, Projekte, Systeme und Stolperfallen. Und es bringt diese Erinnerungen genau dann in die Sitzung, wenn sie gebraucht werden. Ihr Agent beginnt nie wieder bei null.

Was unterscheidet Hebby von anderen KI-Gedächtnissen?

Hebby ist nach dem Vorbild des menschlichen Gedächtnisses gebaut und von Psychologen entwickelt. Statt nur ähnliche Texte zu finden, denkt Hebby in Zusammenhängen: Ein selbst entwickelter Graph Memory verknüpft Ihr Wissen, Hebbsches Lernen stärkt, was zusammen gebraucht wird, und Hebby antizipiert, welche Erinnerungen als Nächstes zählen.

Wird Hebby überflüssig, wenn KI-Modelle besser werden?

Im Gegenteil. Hebby ergänzt das Modell, statt mit ihm zu konkurrieren. Bessere Modelle wissen mehr über die Welt, aber nie mehr über Sie. Und ein stärkeres Modell holt aus denselben Erinnerungen noch mehr heraus. Hebby wächst mit jedem Modell-Update mit.

Was bedeutet Hebbsches Lernen?

Werden Nervenzellen gemeinsam aktiv, verstärkt sich ihre synaptische Verbindung. Nach diesem Prinzip, beschrieben vom Psychologen Donald Hebb, lernt das Gehirn Zusammenhänge. Hebby überträgt es auf KI: Was in der Arbeit zusammen gebraucht wird, verknüpft Hebby enger. So wird Ihr Gedächtnis mit jeder Sitzung schlauer. Mehr auf der Seite Hebbsches Lernen.

Ist Hebby ein Second Brain?

Ja, eines, das selbst mitdenkt. Klassische Second-Brain-Apps wie Obsidian oder Notion müssen Sie selbst pflegen. Hebby füllt und ordnet sich während der Arbeit mit Ihren KI-Agenten von allein. Mehr dazu im Ratgeber Second Brain mit KI.

Reicht nicht einfach ein großes Kontextfenster?

Nein. Ein Kontextfenster ist Arbeitsgedächtnis: Nach der Sitzung ist alles weg, und je voller es ist, desto schlechter arbeitet das Modell. Hebby ist Langzeitgedächtnis und bringt nur, was zählt. Mehr dazu im Ratgeber Kontextfenster einfach erklärt.

Wer steckt hinter Hebby?

Hebby wird von Psychologen in Deutschland entwickelt, mit Sitz in Hamburg. Wie Menschen sich erinnern, vergessen und Zusammenhänge bilden, ist die Vorlage für Hebby. Mehr auf Über Hebby.

Warum ein Nilpferd?

Das Gedächtniszentrum des Gehirns heißt Hippocampus, ein Hippo lag also nahe. Der Name verbindet Donald Hebb, den Vater des Hebbschen Lernens, mit „happy memories“. Und wer vergisst schon ein Nilpferd mit Doktorhut?

Einsatz

Mit welchen KI-Agenten funktioniert Hebby?

Hebby ist fertig angebunden an Claude Code und Codex und schaltet sich dort automatisch in jede Sitzung ein. Weitere Agenten und Werkzeuge können Hebby über das Model Context Protocol (MCP) nutzen.

Können mehrere Agenten dasselbe Gedächtnis nutzen?

Ja. Was Claude Code am Laptop lernt, weiß Codex am Server auch. Ein Gedächtnis für alle Agenten, Rechner und Teammitglieder.

Muss ich Hebby selbst pflegen?

Nein. Hebby merkt sich während der Arbeit, was wichtig ist, und ordnet sein Gedächtnis wie ein Gehirn im Schlaf von selbst. Überholtes tritt zurück, Wichtiges bleibt präsent. Im Portal sehen Sie jederzeit, was Hebby weiß.

Spart Hebby Tokens?

Ja. Im laufenden Betrieb gemessen kostet Hebby je nach Nutzung 3 bis 10 % zusätzliche Tokens, im Schnitt rund 5 %. Lange automatische Loops liegen am unteren Ende, viel Dialog und Brainstorming am oberen. Dafür fallen Recherchen, Rückfragen und wiederholte Fehler weg, und Kontextdateien wie CLAUDE.md oder AGENTS.md bleiben fast leer. Schon zwei gesparte Arbeitsschritte pro Anfrage, und Hebby ist im Plus. Zur Messmethode und Rechnung.

Braucht Hebby einen teuren Reranker?

Nein. Hebby bringt einen eingebauten, sparsamen Reranker mit, ist aber nicht auf ihn angewiesen. Hebby lernt selbst, welche Erinnerungen zu welcher Arbeit gehören. Je länger es läuft, desto treffsicherer wird es von allein und desto seltener kommt der Reranker zum Einsatz. Mehr im Ratgeber Reranker erklärt.

Woran misst Hebby, ob Erinnerungen wirklich helfen?

Am strengsten Kriterium: genutzt. Eine Erinnerung zählt erst, wenn sie im richtigen Moment im Kontext ist und einen Schritt Ihres Agenten tatsächlich verändert. Ziel ist mindestens eine genutzte Erinnerung pro Anfrage, denn damit wird jeder Lauf besser. Hebby erreicht das bei praktisch jeder Anfrage. Die vier Gütestufen.

Wie behalte ich die Kosten im Blick?

Hebby misst selbst mit. Eine eingebaute Statistik zeigt Ihnen jederzeit, was Ihr Gedächtnis an Tokens kostet und welchen Anteil das an Ihren gesamten KI-Kosten hat. Volle Kostenkontrolle, ohne Rätselraten.

Brauche ich mit Hebby noch CLAUDE.md, AGENTS.md & Co.?

Kaum. Wir empfehlen, Kontextdateien wie CLAUDE.md, AGENTS.md, GEMINI.md oder MEMORY.md so gut wie leer zu lassen. Hinein gehört nur, was ausnahmslos in jeder einzelnen Sitzung gelten muss, meist ein, zwei Sätze. Alles andere übernimmt Hebby und bringt es genau dann, wenn es gebraucht wird. Das spart bei jedem Prompt Tokens und das ständige Aufräumen der Dateien entfällt.

Soll ich das eingebaute Memory meines Agenten abschalten?

Wir empfehlen es. Eingebaute Gedächtnisfunktionen wie Memory-Dateien oder Auto-Memory können parallel zu Hebby weiterlaufen, kosten aber zusätzlich Tokens und erzählen oft dasselbe doppelt. Hebby ist dafür gebaut, diese Aufgabe vollständig zu übernehmen. Abschalten spart also noch mehr.

Ist ein Second Brain für mich nicht übertrieben?

Nein, auch wenn KI-Assistenten das gern behaupten. Ein Second Brain lohnt sich nicht erst bei riesigen Projekten: Es liefert bessere Ergebnisse, skaliert weit besser als eingebaute Gedächtnisse oder selbstgebaute Memory-Dateien und senkt die Tokenkosten pro Prompt ab dem ersten Tag.

Für wen ist Hebby gedacht?

Für alle, die täglich mit KI-Agenten arbeiten: Entwicklerinnen und Entwickler, Teams, Agenturen und Selbstständige, die nicht mehr jeden Tag von vorn erklären wollen.

Datenschutz

Wie steht es um den Datenschutz?

Hebby wird in Deutschland entwickelt, die gehostete Version läuft in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Ihr Gedächtnis gehört Ihnen: Sie sehen jederzeit, was gespeichert ist, und können Einträge löschen. Passwörter und Zugangsdaten gehören grundsätzlich nicht in Hebby.

Wer kann auf mein Gedächtnis zugreifen?

Nur die Agenten und Rechner, die Sie freigeben. Neue Verbindungen müssen Sie ausdrücklich bestätigen, und Hebby steuert, wer was lesen darf.

Early Access

Wie bekomme ich Hebby?

Hebby wird im Early Access an ausgewählte Nutzerinnen und Nutzer vergeben. Fragen Sie über die Seite Early Access an oder schreiben Sie an office.weihrauch@gmail.com.

Was kostet Hebby?

Gehostet ab 5 € im Monat, für Teams 9 € pro Person. Oder einmalig 199 € zum Selbsthosten auf Ihrem eigenen Server. Wer im Early Access einsteigt, behält seinen Preis dauerhaft. Alle Preise.

Zahle ich bei Hebby für Tokens extra?

Nein. Hebby nutzt Ihr eigenes KI-Abo oder Ihren API-Schlüssel. Wir schlagen nichts auf Ihre Tokens auf und verdienen nicht an Ihrem Verbrauch. Sie zahlen nur für das Gedächtnis.

Was ist der Unterschied zwischen gehostet und Self-Hosted?

Gehostet läuft Hebby auf unseren Servern in Frankfurt am Main. Sie bekommen Ihren Zugang und sind in wenigen Minuten startklar, um Betrieb und Updates kümmern wir uns. Self-Hosted kaufen Sie Hebby einmal und betreiben es mit unserem Installer auf Ihrem eigenen Server oder VPS. Ihre Daten verlassen Ihren Server dann nie.

Kann ich jederzeit kündigen?

Ja. Monatliche Pläne sind monatlich kündbar. Ihr Gedächtnis können Sie jederzeit exportieren.

Wie schnell bin ich startklar?

In wenigen Minuten. Agent verbinden, freigeben, loslegen. Ab der ersten Sitzung beginnt Hebby zu lernen.

Early Access

Bereit für einen Agenten, der sich erinnert?

Hebby wird gerade an die ersten Nutzerinnen und Nutzer ausgegeben. Schreiben Sie uns kurz, womit Sie arbeiten.